Welcome to Dresden, Saxony
Seit knapp einer Woche heißt mein Wohnort nun Dresden, und ich muss sagen, dass ich durchaus positiv eingestellt bin, wenn ich daran denke hier meine nächsten 5 Jahre zu verbringen.
Eine sehr nette WG, ein kurzer Weg zur Uni, eine schnelle Internetverbindung und eine tolle Stadt sorgen dafür, dass ich bisher nicht wirklich viel Zeit vor dem Computer verbringe und sinnlos durch das Netz surfe.
Da ich in einem Mischstudiengang eingeschrieben bin, gehöre ich zwei Fakultäten an — darf mir mein Wahlrecht auch aussuchen. Letzteres muss ich auch noch für Kommunalwahlen entscheiden, ob ich lieber in Dresden oder Würzburg wählen gehen möchte.
Nicht entscheiden musste ich mich bei dem Programm der ersten Woche, denn nur die ET-Fakultät hat netterweise ein Rundum-Programm zusammengestellt:
- Am Mittwoch geht es zu Vodafone, eine GSM-UMTS-LTE-Antenne angucken. Sehr interessant ist der Vortrag zu Beginn vom Vodafone-Ingenieur über deren Politik, sowie die Einzelheiten eines Rufaufbaus.
Im Anschluss geht es in den Studentenclub Bärenzwinger, wo uns der VDE freundlicherweise das ein oder andere Bier ausgibt. - Am Donnerstag lerne ich zusammen mit einigen meiner Kommilitonen die Neustadt kennen — und muss anschließend auch den ersten Regenguss in Dresden miterleben.
Aufwärmen können wir uns danach bei der Kneipentour, die ich aber vorzeitig abgebreche, da ich noch vom Vortag sehr müde bin. - Am Freitag gibt uns freundlicherweise eine Mitarbeiterin der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB) eine Führung durch die SLUB, sodass wir nun ungefähr wissen wo wir nach welchen Medien suchen können.
Im Anschluss daran bleibt mir nicht viel Zeit um zum nächsten Treffpunkt zu huschen, wo eine Labortour startet. Einen kleinen Einblick in das was in den höheren Semestern auf mich zukommt, kann ich hier gewinnen. - Am Samstag irre ich mich im Termin, und suche schon um 8:30 Uhr einen Raum in der Maschinenbau-Fakultät auf. Eigentlich will ich mir eine Präsentation der sächsischen Segelschule anhören, doch diese ist erst einen Monat später.
So kann ich aber die Zeit nutzen und mich auf die Suche nach einer Deckenleuchte machen. Nach zwei Fehlversuchen bei ortsansässigen Lampengeschäften, werde ich bei Conrad Elektronik fündig.
Zu Hause angekommen montiere ich diese.
Um 14 Uhr eile ich zur nächsten Führung des ET-FSR (Elektrotechnik-Fachschaftrat), nun ist die Altstadt an der Reihe.
Heute schlafe ich mich erstmal aus und teste anschließend beim Frühstück die zwei Bäckereien in der Nachbarschaft. Um nicht zu unproduktiv zu sein, mache ich mich am späten Nachmittag nochmals auf, um die Altstadt zu zu Fuß zu erkunden. Ich komme nicht weit, denn um 17:50 stehe ich vor der Frauenkirche und die Türen öffnen sich, es wird zum Gottesdienst gerufen. Ich entschließe mich diesem beizuwohnen und bereue es nicht.
Im Anschluss will ich eigentlich noch ein paar Fotos schießen, doch nach Frauenkirche und Semperoper ist Schluss, als eine junge Dame vor meinen Augen mit dem Fahrrad in den Straßenbahnschienen hängen bleibt.
Da keiner außer mir in der Gegend ist, nehme ich die Angelegenheit selbst in die Hand…
Nachdem ich Sie vor ihrer Wohnung abgeliefert habe, mache ich mich auf den direkten Weg zu meiner WG, wo es im Treppenhaus schon sehr lecker riecht — ich hoffe dass es aus meiner Wohnung kommt – was sich glücklicherweise bestätigt.
All in all habe ich schon richtig viel erlebt und bin mit meiner WG sehr zufrieden!

